Betriebsbesuche des Landrates
 

Besuch des Landrates bei der LAYERTEC GmbH in Mellingen am 15.06.2010

LAYERTEC GmbH beliefert die Welt

Es gehört zum Verständnis des Amtes, dass Landrat Hans-Helmut Münchberg Unternehmen im Weimarer Land aufsucht um sich einen Überblick über die Struktur der Firma zu verschaffen und gegebenenfalls auch das eine oder andere Problem zur Sprache gebracht wird, deren Lösung das Landratsamt leisten kann.

Am 15.06.2010 besuchte der Landrat zusammen mit dem Amtsleiter für Wirtschaftsförderung und Kulturpflege Herrn Hans Jürgen Giese die LAYERTEC GmbH in Mellingen.


v.l.n.r. Hans Jürgen Giese, Hans-Helmut Münchberg, Hartmut Heyer, Alexander Ancsin, Martin Heyer

Das 1990 aus der Friedrich-Schiller-Universität Jena ausgegründete Unternehmen zählt mit ca. 80 Beschäftigten und fünf Lehrlingen – größtenteils aus der Region, sowie einem Maschinenpark modernster Technologien zu einem weltweit anerkannten Produzenten spezieller optischer Schichtbauelemente für Forschung und Entwicklung.

Landrat Münchberg im Gespräch mit
Geschäftsführer Dipl.-Physiker Hartmut Heyer

Firmengründer, Dipl. Physiker Hartmut Heyer, zog 1990 mit einem Techniker nach Mellingen in seinen Geburtsort und baute hier über die Jahre ein mittelständisches Unternehmen auf, welches sowohl über eine eigene Feinoptikfertigung als auch über verschiedene Beschichtungstechnologien verfügt – dünnste Schichten im Submikrometerbereich werden auf optische Präzisionsgläser aufgedampft. Die LAYERTEC GmbH entwickelt und produziert optische Komponenten für die Lasertechnik u. a. in den Bereichen der Medizin und der Automobilindustrie. Die Entwicklung des Unternehmens ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte, die natürlich auch mit unternehmerischem Geschick und der hohen Fachkompetenz der Mitarbeiter zusammenhängt. Physiker, Chemiker, Ingenieure,  Mathematiker, etliche von ihnen haben promoviert und höchstqualifizierte Facharbeiter stehen für eine ständige Verbesserung der Qualität und Produktivität und die Fähigkeit innovative Produkte am Markt zu platzieren. Der Export an über 1000 Kunden weltweit z. B. Deutschland, Frankreich, USA, Japan zeigt das hohe Ansehen der LAYERTEC GmbH. „Wir machen keine Werbung.“ sagt Prokurist Alexander Ancsin „Das brauchen wir nicht. Die Kunden finden uns.“ Manche Technologien werden nur von wenigen Herstellern in der Welt beherrscht, die einen entsprechenden Bekanntheitsgrad haben, darunter LAYERTEC  GmbH in Mellingen.

Im Bereich der Nachwuchsgewinnung setzt die Firma auf Eigeninitiative unter dem Motto „Man muss als Firma die Türen öffnen“. So arbeiten sie z. B. mit dem Feininger-Gymnasium in Mellingen zusammen oder führen auf Anfragen anderer Schulen durch den Betrieb.

Landrat Münchberg machte in den Gesprächen mit dem Geschäftsführer nochmals deutlich, dass im Weimarer Land den Unternehmen der "rote Teppich" ausgerollt wird und „gefühlte“ Bürokratie weiterhin deutlich abgebaut werden soll. „Das persönliche Gespräch und die Kommunikation sind für viele Unternehmer wichtig, denn oft sind es die kleinen Dinge, die von großer Bedeutung sein können“ weiß Landrat Münchberg.

Er informierte weiter über Projekte des Masterplans für die Jahre 2010 und 2011. Das ist zum einen der Tag der offenen Betriebe für Schüler der Klassen 8 im September 2010 und zum anderen die Kreismesse im Mai 2011 mit dem Berufsinformationstag als wichtigem Standbein.

 


 

Besuch des Landrates bei der TKW Blankenhain am 19.05.2010

Die Krise als Chance genutzt – Position am Markt ausgebaut
Landrat Münchberg besuchte die TKW Blankenhain

Es gehört zum Verständnis des Amtes, dass Landrat Hans-Helmut Münchberg Unternehmen im Weimarer Land aufsucht um sich einen Überblick über die Struktur der Firma zu verschaffen und gegebenenfalls auch das eine oder andere Problem zur Sprache gebracht wird, deren Lösung das Landratsamt leisten kann.

Am 19.05.2010 besuchte der Landrat zusammen mit Frau Dr. Cornelia Haase-Lerch, Leiterin Regionales Service-Center Weimar, Apolda, Sömmerda der IHK Erfurt und dem Amtsleiter für Wirtschaftsförderung und Kulturpflege Herrn Hans-Jürgen Giese die Technische Kunststoffteile und Werkzeugbau GmbH + Co. KG in Blankenhain kurz TKW.

von links:
Wolfgang Ziener, Mitarbeiter Werkzeugbau im TKW,
Hans-Jürgen Giese, Amtsleiter Wirtschaftsförderung und Kulturpflege,
Landrat Hans-Helmut Münchberg,
Stefan Eylert, Geschäftsführer TKW

Das 1992 aus einer ehemaligen Abteilung der Carl-Zeiß Jena gegründete Unternehmen zählt mit ca. 70 Beschäftigten und fünf Lehrlingen – größtenteils aus der Region Blankenhain und Bad Berka, sowie einem Maschinenpark modernster Verfahrenstechnik zu einem der größten freien Kunststoffspritzer in den neuen Bundesländern. Bis August 1997 in Jena tätig, zogen der Firmengründer Johann Reich und seine Mitarbeiter auf Grund von Platzmangel nach Blankenhain und bauten hier einen der leistungsstärksten Betriebe im südlichen Teil des Landkreises auf.

Mit der Krise im Jahr 2009 kam die Kurzarbeitsphase für die Beschäftigten und ein Umsatzeinbruch von ca. 23 %  gegenüber dem Plan. Mittlerweile hat sich das Unternehmen erholt und ist stärker als zuvor. Zurzeit planen die Geschäftsführer Petra Reich und Stefan Eylert das Vier-Schicht-System einzuführen, da derzeit die Auftragslage boomt. Während andere Unternehmen der Branche eingebrochen sind, konnte die Firma TKW ihre Position am Markt ausbauen. In mehr als 15 Länder u. a. Großbritannien, Österreich, Rumänien und Polen, exportiert der Kunststoffbetrieb seine Produkte.

von links:
Hans-Jürgen Giese, Amtsleiter Wirtschaftsförderung und Kulturpflege,
Dr. Cornelia Haase-Lerch, IHK Erfurt,
Stefan Eylert, Geschäftsführer TKW,
Landrat Hans-Helmut Münchberg,

Als Problem nennen beide Geschäftsführer nach wie vor die Problematik Nachwuchsgewinnung. Es gestaltete sich immer wieder schwierig junge Leute für den Kunststoffberuf z. B. Verfahrensmechaniker, zu begeistern. Aus diesem Grund haben sie sich auch wieder bereit erklärt zum 2. Tag der offenen Betriebe am 10. September 2010 ihr Unternehmen den Schülern der 8. Klassen aus Schulen des Landkreises, als Ausbildungsbetrieb zu präsentieren.

Landrat Münchberg machte in den Gesprächen mit den Geschäftsführern nochmals deutlich, dass im Weimarer Land den Unternehmen der "rote Teppich" ausgerollt wird und „gefühlte“ Bürokratie weiterhin deutlich abgebaut werden soll. „Das persönliche Gespräch und die Kommunikation sind für viele Unternehmer wichtig, denn oft sind es die kleinen Dinge, die von großer Bedeutung sein können“ weiß Landrat Münchberg.

Er informierte weiter über Projekte des Masterplans für die Jahre 2010 und 2011. Das ist zum einen der Tag der offenen Betriebe für Schüler der Klassen 8 im September 2010 und zum anderen die Kreismesse im Mai 2011 mit dem Berufsinformationstag als wichtigem Standbein.

Petra Reich und Stefan Eylert dankten dem Landrat für seinen Besuch und betonten, dass seit Jahren eine gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt in Apolda besteht. Sie äußerten sich positiv über den Wirtschaftsstandort Blankenhain und das anstehende Probleme gemeinsam unkompliziert gelöst werden.